Monday, November 19. 2012
Dieses Jahr wurde vom Umweltbundesamt ein interessanter Ratgeber zu Schimmel im Haus herausgegeben. Dieser lässt sich kostenlos als PDF herunterladen, aber auch in Papierform bestellen. Er informiert auf 28 Seiten über Wirkungen, Ursachen und Abhilfe bei Schimmel im Haus.
Quelle: Umweltbundesamt
Sunday, November 8. 2009
Das Herbstwetter ist häufig ungemütlich und feucht, was zur Folge hat, dass der Mensch sich zwischen Oktober und Dezember häufig nicht besonders wohl fühlt. Anders der Schimmelpilz: Für ihn ist die Feuchtigkeit das wahre Eldorado. Nur zu gern breitet er sich in dieser Jahreszeit deshalb aus. Achtung ist geboten.
Falsches oder unzureichendes Lüften, zu wenig Heizen, undichte Fenster und Dächer können neben der Feuchtigkeit weitere Ursachen von Schimmelpilzbildung darstellen. Beim Lüften ist es wichtig, die Fenster mehrmals am Tag für ca. 10 Minuten vollständig zu öffen, statt sie über einen längeren Zeitraum gekippt zu halten. Zu viel Sparen beim Heizen kann ebenfalls nach hinten losgehen: Sämtliche Räume einer Wohnung sollten angemessen warm sein, sodass sich an den Wänden keine Feuchtigkeit bildet. Damit die Gebäudehülle nicht allzu sehr auskühlt, hilft auch deren Dämmung beim Kampf gegen Sporen.
Ist der Pilzbefall noch nicht zu sehr voran geschritten, helfen Alkohol oder Spiritus. Sporen, die schon tiefer sitzen, kann mit Dampfreinigern der Garaus gemacht werden. Bei der Schimmelentfernung gilt es aber zu beachten: Die Ursache muss bekämpft werden, nicht das Symptom. Und damit: Wird das Problem zu groß, muss ein professioneller Schimmelpilzentferner ans Werk!
Sunday, June 21. 2009
Es ist ein großes Ärgernis: Verschimmeltes Brot verdirbt einem schnell den Appetit, mal ganz abgesehen davon, dass es nicht wünschenswert ist, Lebensmittel einfach wegzuwerfen. Doch insbesondere im Sommer ist das Grundnahrungsmittel besonderer Schimmelgefahr ausgesetzt. Das warme, feuchtheiße Wetter sorgt nämlich nicht nur für ein schnelleres Austrocknen, sondern auch für ideale Voraussetzungen für Sporen und Schimmelpilze.
Geschnittenes Brot schimmelt allgemein schneller als ein ganzes Brotlaib, vorausgesetzt, dieses hat eine Kruste. Brot in der Originalverpackung hält sich natürlich am besten. Für Schnittbrote oder angeschnittenes Brot empfiehlt sich die Aufbewahrung in luftdichten, trockenen und sauberen Behältern. Ist eine Brotdose von Schimmelpilzen befallen, sollte man sie gründlich mit Essig auswaschen und danach lufttrocknen.
Ist das Wetter besonders schwül, kann das Brot auch im Kühlschrank gelagert werden. Der Nachteil der Lagerung dort ist allerdings das schnelle Austrocknen. Die beste Strategie ist daher immer noch: Nicht über den Bedarf kaufen!
Sunday, May 24. 2009
Chemikalien können bei der Behandlung von Schimmel nur einen kurzfristigen Nutzen erzeugen - und sind außerdem schädlich für die Gesundheit. Schimmel lässt sich nur sinnvoll bekämpfen, indem die Ursachen für die Pilzbildung beseitigt werden.
Bei den meisten Desinfektionsmitteln aber tauchen die Sporen nach kurzer Zeit wieder auf. Zusätzlich verursachen sie häufig Hautreizungen oder Allergien. Im schlimmsten Fall können sogar Vergiftungen eintreten - vor allem, wenn Kindern der Zugang zu diesen Mitteln nicht verwehrt wurde.
Dabei muss man für eine effektive Schimmelentfernung noch nicht einmal immer zum Äußersten greifen: Häufig reicht ein gründlicheres Lüften aus, um dem Schimmel den Garaus zu machen. Sind jedoch Gebäudeschäden wie etwa undichte Wände für die Pilzbildung verantwortlich, hilft nur eine fachgerechte Schimmelentfernung.
Wird selbst versucht, den Schimmel zu beseitigen, kann das nur mit Mundschutz, Handschuhen und Schutzbrille geschehen. Ist die befallene Fläche jedoch größer, sollte man sich an eine Firma wenden, die sich auf Schimmelbekämpfung spezialisiert hat.
Weitere Informationen zur Schimmelpilzentfernung hat das Umweltbundesamt in einer Broschüre zusammengestellt, die man kostenlos herunterladen kann: www.umweltdaten.de/publikationen/fpdf-l/2227.pdf in eine Broschüre zusammengefasst.
Saturday, May 16. 2009
Viele Mieter klagen über Schimmelbefall in ihren Wohnungen - Vermieter weisen dann gerne auf die mangelhafte Lüftung als Ursache des Pilzbefalls hin. Doch nicht immer können die Bewohner etwas für die gesundheitsgefährdenden Sporen in ihren vier Wänden. Bereits beim Hausbau entscheidet sich, ob sich Schimmelpilze im Bau später einmal wohlfühlen werden.
Im Rahmen von Baumaßnahmen lässt es sich nicht vermeiden, dass Feuchtigkeit in ein Gebäude eindringt. Diese sogenannte "Baufeuchte" ist in der Regel nicht weiter problematisch, wenn sie vor Bezug des Hauses ordentlich austrocknen kann. Geschieht dies allerdings nicht, bleibt die Feuchtigkeit im Haus - und Schimmelpilze haben einen idealen Nährboden.
Besonders gefährdet sind Gebäude, die im Winter renoviert oder gebaut werden und deswegen zu der feuchtesten Jahreszeit offen stehen. Schnee, Regen und Tau gelangt so leicht an die Bauteile, welche durchfeuchten und so wachstumsfördernd auf die Pilze wirken. Deswegen sollten Hausbauer darauf achten, dass etwa Putz- und Estricharbeiten so terminiert sind, dass genug Zeit fürs Austrocknen besteht.
Sunday, May 3. 2009
Vertikutieren ist eine ins Deutsche übernommene Wortschöpfung aus den beiden englischen Begriffen "vertical" (zu deutsch: vertikal) und "to cut" (zu deutsch: schneiden). Unter Vertikutieren versteht man daher das Anritzen der sogenannten Grasnarbe einer Rasenfläche. Es dient dazu, den Rasen von unliebsamem Moos zu entfernen, Mulch aus dem Boden zu heben und gleichzeitig die Belüftung des Rasens zu fördern.
Es empfiehlt sich, seinen Rasen entweder im Frühling oder im Herbst zu vertikutieren, da die Temperaturen zu diesen Jahreszeiten noch nicht zu hoch sind und ein Neuaustrieb der Grünfläche so gefördert wird. Der Vertikutierer - je nach Größe der zu bearbeitenden Fläche ist ein Gerät mit Benzin- oder Elektroantrieb zu wählen - verfügt über Messerscheiben, die versetzt angeordnet sind. So wird die Rasenfläche eingeschnitten - je nach Gerät kann der Einschnitt mehrere Millimeter betragen.
Beim Vertikutieren reißen sich Gräser, Rasenfilz und Moose aus dem Boden; ein Fangsack fängt sie auf (bzw. der Abfall muss nachher mit einem Rechen zusammengetragen werden).
Da bei dem Vorgang auch Pflanzen und Gräser herausgerissen werden, die nicht fest verwurzelt sind, sollten neue oder frisch angelegte Rasen auf keinen Fall vertikutiert werden. Erst ab einem Alter von ca. 3-4 Jahren ist Vertikutieren sinnvoll. Danach sollte der Rasen in jedem Fall noch gedüngt werden. Abhängig von der Beschaffenheit des Bodens sollte dieser vorab eingesandet werden.
Monday, April 20. 2009
Nach einem langen Winter können wir seit kurzem wieder die ersten Sonnenstrahlen genießen. Das heißt: raus aus dem Haus, rein in den Garten oder auf den Balkon. Doch leider heißt das auch: Die Gartenarbeit beginnt wieder, und mit ihr der Kampf gegen einen allzu lästigen Begleiter: das Moos.
Es drängt sich zwischen die Pflanzen, zwischen Steinplatten und ist generell überall dort, wo man es nicht wirklich sehen möchte. Was also tun? Je nach Moosbefall können bereits in Essig getränkte Tücher helfen, das Problem zu beseitigen. Dazu wird billiger Essig (keine Essenz) für mehrere Stunden auf die befallenen Stellen gelegt. Nach dem Entfernen der Tücher werden die Platten mit dem Gartenschlauch abgespritzt. Ein Nachteil der Methode ist jedoch, dass die Moose häufig auch in den Zwischenräumen der Steinplatten wachsen, an welche man sehr schwer Zugang hat.
Bei starkem Moosbefall sollte man sich von Experten Rat holen und sich über die Verwendung von anderen Mitteln informieren.
Sunday, March 22. 2009
Bei kleinflächigem Befall ist es unter Umständen möglich, den Schimmel selbst zu entfernen. Bei der Schimmelentfernung ist es aber wichtig, besonders behutsam vorzugehen und keinen Staub aufkommen zu lassen. Denn tritt eine Staubverwirbelung auf, so verteilen sich die gefährlichen Sporen schnell über den gesamten Raum.
Schimmelentferner sind in Fach- und Baumärkten erhältlich. Sie enthalten zum eispiel kationische und anionische Tenside sowie Natriumhypochlorid. Nach der Entfernung ist eine Nachtrocknung empfehleneswert, z.B. mit einem Warmluftgebläse. So wird sichergestellt, dass die Feuchtigkeit - und damit eine Ursache des Pilzbefalls - verschwunden ist.
Handelt es sich um größeren Schimmel, muss jedoch ein Fachmann hinzugezogen werden. Professionelle Schimmelentfernung ist in jedem Fall unentbehrlich, wenn die befallenen Stellen größer als ein Blatt Papier sind.
Sunday, February 1. 2009
Schimmelpilze befallen viele verschiedene Oberflächen und Gegenstände. Der AGO-Blog zeigt, was man gegen den Befall an den unterschiedlichen Orten tun kann.
1) Lebensmittel: Grundsätzlich sollten verschimmelte Lebensmittel nicht mehr konsumiert werden. Eine Ausnahme bilden Hartkäse, Brot und Marmelade mit hohem Zuckergehalt. Hier kann das betroffene Stück großzügig abgeschnitten bzw. mit einem Löffel entfernt werden.
2) Leder: Hier hilft mit Wasser verdünnte Essigessenz. Nach der Behandlung mit Essigwasser und dem Trocknen sollte das Leder mit etwas Schuhcreme behandelt werden.
3) Keramik: Zur Schimmelentfernung sollte hier Haushaltsentferner verdünnt mit Wasser verwendet werden. Handelt es sich um hitzebeständiges Haushaltskeramik, kann man die Sporen auch im erhitzten Backofen abtöten.
4) Holz: Bei glattem Holz kann die meist nur sehr dünne Schimmelfläche abgeschliffen werden. Sind jedoch Holzfaser- und Spanplatten betroffen, lohnt sich ein kompletter Austausch.
5) Bücher: Den Schimmelfleck etwas anfeuchten oder mit verdünnter Formalinlösung behandeln. Dann trocknen lassen.
6) Tapete: Kleinere Schimmelflecken können durch die Behandlung mit Alkohol entfernt werden. Bei größerem Befall muss die Tapete aber ausgetauscht werden.
7) Möbel: Je nach Intensität sollte auch hier Alkohol eingesetzt oder aber das Möbelstück entsorgt werden.
8 ) Ungerade Oberflächen: Material wie Gips, Putz oder Faserplatten lassen sich normalerweise nur unzulänglich reinigen. Aus diesem Grund sollte es durch neues ersetzt werden.
9) Glatte Oberflächen: Ein einfaches Reinigen reicht hier schon aus. Bei hartnäckigeren Fällen hilft auch Brennspiritus verdünnt mit Wasser.
10) Textilien: Entsprechende Fleckenmittel können in der Regel nur bei leichtem Pilzbefall helfen. Wichtig ist, diese nach der Schimmelentfernung gut auszuwaschen.
Friday, January 16. 2009
Um den lästigen Schimmelpilz von der eigenen Wohnung fernzuhalten, empfehlen Fachleute nicht nur eine regelmäßige und ordentliche Durchlüftung (siehe dazu http://www.agoshop.de/blog/archives/19-In-den-Wintermonaten-Die-besten-Lueftungstipps-gegen-Schimmel.html). Auch die Anordnung von Möbeln kann entscheidend bei der Vermeidung des Pilzbefalls sein.
Es wird empfohlen, Möbel nicht direkt an die Wand zu stellen. Ein Abstand von ca. 5-10 Zentimetern zur Wand sollte bestehen. Dadurch wird für die wichtige Luftzirkulation auch hinter großen Schränken oder Ähnlichem gesorgt. Diese Regel trifft auch auf Gardinen und Vorhänge zu. Eventuell muss in älteren Bauten sogar ganz auf das Aufstellen von großem Mobiliar verzichtet werden. Gerade an Wänden, die nach außen reichen, sollte man sich gut überlegen, welche Möbelstücke man anbringen will.
Doch Schimmelpilze brauchen mehr als eine hohe Luftfeuchtigkeit: Um sich ernähren zu können, benötigen sie organische Stoffe. Holz bietet dafür der ideale Nährboden. Pilze finden dort - wie auch in Tapeten oder Putz - ausreichend "Material" zum Überleben und Ausbreiten.
Wird ein Pilzbefall festgestellt, ist es ratsam, einen Experten zu Rate zu ziehen. Der sichtbare Schimmel ist oftmals nämlich nur die Spitze des Eisberges und der Pilz hat sich schon weiter ausgebreitet.
Friday, October 31. 2008
Mit dem Fortschritt kommen immer auch Nachteile. Das gilt leider auch für die Schimmelpilzbekämpfung. Sorgten früher kaum isolierte Außenwände und undichte Fenster dafür, dass Wohnräume - wenn auch unfreiwillig, so immerhin ständig - belüftet wurden, arbeiten die Häuslebauer heutzutage mit modernster Dämmungstechnik. Ohne Frage, das spart sehr viel Energie und verhindert die lästige Zugluft im Haus. Doch aus den verbesserten Verfahren der Isolierung ergeben sich auch Probleme.
Die feuchte Luft aus Badezimmer, Küche und Hauswirtschaftsraum werden nicht mehr automatisch abgeführt, wodurch die Luftfeuchtigkeit im ganzen Wohnbereich steigt. Mit dem sogenannten Tauwasser kommt aber gerne auch der Schimmelpilz. Selbst wenn unangenehmer Hausschwamm ausbleibt, ist das richtige Lüften für die Gesundheit sehr wichtig. Beim Ausatmen etwa entsteht das gefährliche Kohlenstoffdioxid, dessen erhöhte Konzentration man durch Zufuhr von Frischluft bekämpfen kann. Dazu kommt, dass Möbel und Wandfarbe häufig Schadstoffe enthalten und die Qualität der Luft zusätzlich verschlechtern. Je isolierter der Raum, desto entscheidender ist stetiges Lüften - und das zu jeder Tages- und Jahreszeit.
Nicht hilfreich ist jedoch die sogenannte Querlüftung, bei der man schlicht die Fenster kippt. Dagegen ist das sprichwörtliche "Stoßlüften", bei der für kurze Zeit einige Fenster ganz geöffnet werden, effektiv. Ein guter Indikator für angenehmes Wohnen ist die Luftfeuchtigkeit, die nach Meinung von Experten etwa bei vierzig bis sechzig Prozent liegen sollte. Alle darüber liegenden Werte erhöhen die Gefahr der Bildung von Schimmelpilzen und Hausmilben. Gerade weil man bei der Lüftung auch so vieles falsch machen kann, sollten Hausbesitzer auch den Einbau einer Wohnungslüftungsanlage erwägen. Immerhin können durch eine falsche Belüftung erhebliche Kosten entstehen.
Anlagen dieser Art gibt es in unterschiedlichen Formen. Sogenannte Abluftanlagen etwa, die durch einen Ventilator Luft und unangenehme Gerüche aus dem Haus abziehen, sorgen für einen permanenten Kreislauf der Luft. Modernere Installationen bieten sogar die Möglichkeit, die warme Luft durch Rückgewinnung beispielsweise für das Erhitzen des Wassers zu nutzen. Skeptisch sind die Fachleute bei Klimaanlagen, die prinzipiell nicht für die intelligente Wärmelüftung in Frage kommen. Immer noch im Rennen um die beste Luftregelung aber ist: die ordentliche Lüftung.
Quelle: morgenpost.de
Friday, October 17. 2008
Egal ob aus dem Duschkopf im Bad oder dem Wasserhahn in der Küche: Frisch sollte es sein, das Trinkwasser, das aus unseren Hähnen kommt. Und in den allermeisten Fällen ist es das auch, denn immerhin gehört Trinkwasser zu den Lebensmitteln, die in Deutschland am besten kontrolliert werden. Dennoch wird die Freude über frisches Wasser manchmal auch getrübt, nämlich dann, wenn schwarze, schleimige Kleckse aus den Hähnen kommen. Die Verunsicherung bei den Verbrauchern ist groß, und die Propfen sorgen auch bei Experten für Rätselraten.
Woher die ekelerregenden Ablagerungen kommen, die mittlerweile in ganz Deutschland vereinzelt registriert wurden, soll nun erforscht werden. Das Technologiezentrum Wasser (Dresden) will gemeinsam mit der Kölner Rheinenergie AG der Sache auf den Grund gehen und hat deswegen bereits einen Forschungsantrag bei der Deutschen Vereinigung des Gas- und Wasserfachs gestellt. Ein Problem bei der Forschung dürfte dabei sein, dass der Schimmel nur vereinzelt, aber über das gesamte Bundesgebiet verstreut auftreten.
Bisherige Untersuchungen, etwa in Saale, wo insgesamt mehr als 40 Fälle von Schimmelbefall gemeldet wurden, verliefen ergebnislos. Dubioserweise entpuppte sich das Wasser bakteriologisch gesehen als unbedenklich. Daher kam der Verdacht auf, es handele sich nur um ein ästhetisches Problem. Wenngleich die Schimmelpilze nicht gesundheitsgefährdend sind, so haben sie im Trinkwasser dennoch nichts verloren. Die bisher eingeleiteten Maßnahmen zur Schimmelbeseitigung, im Rahmen derer etwa Wasserleitungen und Armaturen ausgetauscht wurden, trugen keine Früchte. Die Schimmelbeläge tauchten nach kurzer Zeit wieder auf. Sporen bilden sich vor allem an feuchten Orten aus, an denen sie viele Nährstoffe finden.
Im Verdacht steht daher mittlerweile Phosphat, das häufig dazu genutzt wird, Leitungsrohre vor Korrosion zu schützen. Eine "Alleinschuld" schließen Wissenschaftler jedoch aus. Die Schimmelpilze können organische Stoffe verwerten, wie sie etwa in besonders umweltfreundlichen Reinigungsmitteln zu finden sind. Ironischerweise sind dann vor allem diejenigen betroffen, die beim Putzen darauf achten, keine unnötigen Chemikalien zu verwenden.
Bis das Rätsel gelöst und ein Mittel zur Schimmelbekämpfung gefunden ist, raten Experten, die Armaturen regelmäßig mit einer Bürste zu reinigen und durch das Abkochen von Einzelteilen etwaige Pilze abzutöten.
Quelle: Spiegel ONLINE
Friday, October 10. 2008
Eklig ist er, lästig und dazu auch gleich noch gesundheitsschädigend. Dennoch sind immer mehr Wohnungen von Schimmelpilzen befallen. Gerade in der bevorstehenden kalten Jahreszeit ist Achtung geboten: Der Schimmel macht sich nämlich überall dort breit, wo nicht ausreichend beheizt ist und oft genug gelüftet wird. Ursache von Schimmelbefall sind deshalb oftmals nicht Mängel am Bau, sondern die übertriebene Sparsamkeit der Mieter.
Viele Mieter oder Hausbesitzer ziehen sich lieber einen warmen Pullover an, als die Heizung anzuwerfen. Ans Lüften denken viele erst gar nicht - wer will schon heizen, wenn die Fenster weit aufgerissen sind? Besonders Schlaf- und Badezimmer sowie Küchen werden selten beheizt. Angesichts der steigenden Energiekosten dürfte sich dieser Trend in den nächsten Jahren noch verschärfen. Gespart werden kann damit auf lange Sicht jedoch nicht: Die ausgekühlten Wände stellen einen idealen Nährboden für Schimmelpilze dar.
Um dies zu vermeiden, wird empfohlen, in den Wohnräumen eine Temperatur von etwa 21 Grad beizubehalten. Mehrmals am Tag sollte auch für einige Minuten gelüftet werden. Gekippte Fenster übrigens sind in dieser Hinsicht keine Hilfe: Anstatt zum Lüften beizutragen, fördern sie noch eher den Pilzbefall.
Quelle: geomix.at
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