Sunday, June 7. 2009
Nur eine umfangreiche Reinigung beseitigt die Wurzeln des Schimmels. Eine bloße Bekämpfung des Pilzes mit Chemikalien dagegen wird das Problem höchstens für eine Weile eindämmen.
Die Experten des Umweltbundesamtes warnen jedoch nicht nur aufgrund der Wirkungslosigkeit vor dem Einsatz von Desinfektionsmitteln. Viele Mittel enthalten nämlich auch Giftstoffe und gesundheitsschädliche Dämpfe. Zusätzlich dazu entsteht an den behandelten Stellen häufig eine dauerhafte Geruchsbelästigung.
Viele Chemikalien seien lediglich dafür gemacht, Sporen abzutöten. Das Problem aber ist, dass selbst von abgetöteten Sporen eine ernsthafte Gefahr ausgehen kann. Allergische oder giftige Wirkungen können nämlich auch nach der vermeintlich erfolgreichen Bekämpfung des Schimmels auftreten.
Eine langfristige Entfernung des Pilzbefalls kann nur erreicht werden, wenn sowohl die lebenden als auch die toten Sporen entfernt werden. Dazu müssen die Ursachen für die Fäulnis beseitigt werden und betroffene Materialien entweder gründlich gereinigt oder aber komplett entsorgt werden. Im Anschluss steht eine Feinreinigung an, damit auch tatsächlich alle Sporen beseitigt werden.
Sunday, May 24. 2009
Chemikalien können bei der Behandlung von Schimmel nur einen kurzfristigen Nutzen erzeugen - und sind außerdem schädlich für die Gesundheit. Schimmel lässt sich nur sinnvoll bekämpfen, indem die Ursachen für die Pilzbildung beseitigt werden.
Bei den meisten Desinfektionsmitteln aber tauchen die Sporen nach kurzer Zeit wieder auf. Zusätzlich verursachen sie häufig Hautreizungen oder Allergien. Im schlimmsten Fall können sogar Vergiftungen eintreten - vor allem, wenn Kindern der Zugang zu diesen Mitteln nicht verwehrt wurde.
Dabei muss man für eine effektive Schimmelentfernung noch nicht einmal immer zum Äußersten greifen: Häufig reicht ein gründlicheres Lüften aus, um dem Schimmel den Garaus zu machen. Sind jedoch Gebäudeschäden wie etwa undichte Wände für die Pilzbildung verantwortlich, hilft nur eine fachgerechte Schimmelentfernung.
Wird selbst versucht, den Schimmel zu beseitigen, kann das nur mit Mundschutz, Handschuhen und Schutzbrille geschehen. Ist die befallene Fläche jedoch größer, sollte man sich an eine Firma wenden, die sich auf Schimmelbekämpfung spezialisiert hat.
Weitere Informationen zur Schimmelpilzentfernung hat das Umweltbundesamt in einer Broschüre zusammengestellt, die man kostenlos herunterladen kann: www.umweltdaten.de/publikationen/fpdf-l/2227.pdf in eine Broschüre zusammengefasst.
Sunday, May 10. 2009
Es könnte eine unangenehme Überraschung für alle Hobby-Fotografen werden: Wenn Negative und Dias von Schimmel befallen sind, ist das Fotomaterial häufig futsch.
Besonders bei Glasrahmen-Dias bildet sich häufig Kondenswasser beim Wechsel von Temperaturen. Dies fördert die Schimmelbildung. Fotografen, die bereits Schimmelpilze auf ihren Bildern entdeckt haben, sollten die befallenen Fotos auf jeden Fall getrennt von den anderen aufbewahren.
Es empfiehlt sich bei der Entfernung von Schimmeln, entsprechende Schutzkleidung zu tragen. So verhindert beispielsweise eine Atemmaske, dass die Sporten in die Atemwege gelangen. Auch ratsam ist die Verwendung von Einweghandschuhen. Die Dias sollten zunächst aus dem Glasrahmen gehoben werden - ist der Schimmel schon trocken, kann man mithilfe eines Wattestäbchen versuchen, den Pilz vorsichtig zu entfernen. Sind die Dias noch feucht, so sollte versucht werden, diese zu trocknen und dann ebenso zu verfahren.
Nach der Schimmelentfernung sollten die Dias zusätzlich eingescannt werden, damit eine digitale Kopie der Bilder existiert. So werden unangenehmen Überraschungen vermieden.
Sunday, March 15. 2009
Nicht oft genug kann es betont werden: Schimmel wirkt sich schädlich auf die Gesundheit aus. Er führt zu Atemwegserkrankungen, Infektionen oder Allergien. Besonders gefährdet sind Kinder, Kranke und ältere Menschen.
Gerade bei einem ohnehin geschwächten Immunsystem können Schimmelpilze besonders fies wirken. Hier wird der menschliche Körper besonders anfällig für Pilzinfektionen. Auf der Haut bilden sich etwa Wucherungen und Ekzeme, im schlimmsten Fall werden sogar Organe wie die Lunge befallen.
Durch das Einatmen von Sporen können außerdem Allergien auftreten. Nach Angaben des Deutschen Allergie- und Asthmabundes leiden immerhin sechs Prozent aller Menschen in Deutschland an Schimmelpilzallergien. Zum Ausbruch der Allergie reicht bereits der Aufenthalt von wenigen Minuten in einem von Schimmel befallenen Raum. Kinder sind besonders anfällig - die Sporen können sogar Asthma verursachen.
Weniger häufig, dafür umso gefährlicher sind Pilze, die das giftige Stoffwechselprodukt Mykotoxin bilden. Sie finden sich etwa in alten Matratzen, im Bio-Müll oder verschimmelten Lebensmitteln. Manche Gifte sind sogar in der Lage, Leberkrebs zu verursachen. Dieser Gefahr sind vor allem Menschen ausgesetzt, die über längere Zeit in einem pilzbefallenen Raum zugegen sind.
Sunday, March 8. 2009
Noch immer kann niemand das genaue Ausmaß des Einsturzes des Kölner Stadtarchivs abschätzen. Chaos und Unwissenheit dominieren weiterhin die Nachrichtenlage. Gleiches gilt für den Zustand der historischen Dokumente, die Restauratoren nun vor eine Menge ungelöster Fragen stellt.
Zunächst einmal müssen die Fachleute die verschütteten Dokumente bergen, ohne sich und andere in Gefahr zu bringen. Das Kölner Historische Archiv beherbergte etwa zehntausend mittelalterliche Urkunden, antike Grundbücher und vieles mehr. Wie viel davon bereits geborgen ist und wie man Zugang zum Rest erhalten kann, ist noch unklar.
Eine noch weit reichendere Frage ist diejenige nach dem Zustand der verschütteten Archive. Werden die alten Bücher feucht, besteht die Gefahr des Schimmelbefalls. Fachleute befürchten, dass sich ein erheblicher Teil der Sammlungen im Bereich des Grundwassers befinden und rechnen daher mit Feuchtigkeitsschäden. Bis zu dreißig Jahre veranschlagen Restauratoren für die Wiederherstellung sämtlicher Dokumente.
Neben dem Pilzbefall dürften außerdem etliche Buchrücken, Einbände und Bindungen emfpindlich beschädigt worden sein. In sorgfältiger Kleinstarbeit müssen diese wieder in ihren ursprünglichen Zustand gebracht werden. Gerade Schimmel kann sich bei ausreichender Feuchte sehr schnell ausbreiten. Um dies zu vermeiden, muss jedes Buch einzeln in eine spezielle Folie verpackt und einem aufwändigen Verfahren zugeführt werden, bei welchem die Feuchtigkeit aus dem Dokument gesaugt wird.
Dass dafür zusätzliche Ressourcen zur Verfügung gestellt werden müssen, dürfte schon jetzt klar sein.
Sunday, March 1. 2009
Mit der Zeit setzen sich an den Fliesenfugen Staub, Schimmel und sonstiger Schmutz an, die unschöne schwarze Streifen und Grauschleier hinterlassen. Diese Entwicklungen machen regelmäßige Reinigungen bzw. Sanierungen notwendig.
Vor dem Erneuern der Fugen steht eine gründliche Reinigung. Im Fachhandel sind entsprechende Reinigungsmittel erhältlich. Hierbei ist jedoch Vorischt geboten: Schmutz wird durch die Reinigungsmittel entfernt, nicht jedoch Schimmel. Bei lediglich leichtem Pilzbefall hilft eventuell Essigwasser, aber bei großflächigerem Schimmel ist ein Schimmelentferner vonnöten. Vor dem Kauf und der Anwendung sollte man sich jedoch über die Inhaltsstoffe informieren. Allzu oft erfordern die enthaltenen Chemikalien besondere Vorsichtsmaßnahmen.
Nach der Reinigung kann mit dem Erneuern der Fugen begonnen werden. Einerseits gibt es spezielle Fugenmarker, mit denen man die Fugen nachzeichnen kann. Wie ein gewöhnlicher Textmarker wird dieser zunächst geschüttelt, und dann wie ein Stift über die Zwischenspalten der Fliesen gezogen. In der Regel ist er in einer Breite von 2-4 Millimeter und nur in der Farbe weiß erhältlich. Er verhindert den Pilzbefall nicht; kann ihn jedoch hinauszögern.
Fugenfarben werden mit dem Schwamm aufgetragen. Anders als der Stift gibt es sie in vielen verschiedenen Fugenbreiten und Farben. Auch die Farbe wirkt lediglich hemmend auf den Pilzbefall.
Sunday, February 15. 2009
Was erwartet mich bei einer Schimmelpilzentfernung eigentlich? Vor dieser Frage stehen alle, die bei sich die lästigen Sporen des Pilzes entdeckt haben und nun überlegen müssen, welcher Aufwand für deren Entfernung nötig sein wird. Dauer und Umfang der Schimmelbekämpfung hängt dabei von mehreren Kriterien ab. Zunächst ist die Größe sowie Tiefe und Stärke der befallenen Fläche entscheidend. Handelt es sich um einen oberflächlichen Pilzbefall? Ist ein dicker Belag zu erkennen? Entscheidend ist darüber hinaus die Schimmelpilzart. Eine professionelle Einschätzung ist vor allem dann wichtig, wenn der Befall bereits zu gesundheitlichen Einschränkungen geführt hat. Nur durch die genaue Kenntnis des Pilztyps können Infektions- und Allergierisiken eingeschätzt werden. Bei der Beurteilung der Schimmelentfernung spielt schließlich auch das befallene Material eine Rolle. Nur bei manchen Materialien lohnt sich überhaupt eine Behandlung, andere müssen sofort entsorgt werden. Zu guter Letzt ist entscheidend, wofür der mit Schimmel befallene Raum genutzt wird. Handelt es sich um einen Kellerraum, das Wohnzimmer oder gar ein Krankenhaus?
Bei Unsicherheit über die einzuleitende Maßnahme kann auch ein Sachverständiger zu Rate gezogen werden. Er überprüft den Fall anhand der genannten Kriterien und leistet Hilfestellung bei der effektiven Schimmelentfernung. Während sich kleinere Sanierungsarbeiten in der Regel unproblematisch durchführen lassen, sind es vor allem größere Entfernungsaktionen, die Fachpersonal und Professionalität erfordern.
Friday, January 16. 2009
Um den lästigen Schimmelpilz von der eigenen Wohnung fernzuhalten, empfehlen Fachleute nicht nur eine regelmäßige und ordentliche Durchlüftung (siehe dazu http://www.agoshop.de/blog/archives/19-In-den-Wintermonaten-Die-besten-Lueftungstipps-gegen-Schimmel.html). Auch die Anordnung von Möbeln kann entscheidend bei der Vermeidung des Pilzbefalls sein.
Es wird empfohlen, Möbel nicht direkt an die Wand zu stellen. Ein Abstand von ca. 5-10 Zentimetern zur Wand sollte bestehen. Dadurch wird für die wichtige Luftzirkulation auch hinter großen Schränken oder Ähnlichem gesorgt. Diese Regel trifft auch auf Gardinen und Vorhänge zu. Eventuell muss in älteren Bauten sogar ganz auf das Aufstellen von großem Mobiliar verzichtet werden. Gerade an Wänden, die nach außen reichen, sollte man sich gut überlegen, welche Möbelstücke man anbringen will.
Doch Schimmelpilze brauchen mehr als eine hohe Luftfeuchtigkeit: Um sich ernähren zu können, benötigen sie organische Stoffe. Holz bietet dafür der ideale Nährboden. Pilze finden dort - wie auch in Tapeten oder Putz - ausreichend "Material" zum Überleben und Ausbreiten.
Wird ein Pilzbefall festgestellt, ist es ratsam, einen Experten zu Rate zu ziehen. Der sichtbare Schimmel ist oftmals nämlich nur die Spitze des Eisberges und der Pilz hat sich schon weiter ausgebreitet.
Saturday, January 3. 2009
Gerade in den Wintermonaten taucht das Problem immer wieder auf: Während draußen Minusgrade vorherrschen, wird in Deutschlands Wohnzimmern ordentlich geheizt. Doch hierin lauert die Gefahr - Schimmelpilze wachsen am besten bei hoher Luftfeuchtigkeit. Dort, wo Feuchtigkeit kondensiert, kann es zur Schimmelbildung kommen.
Ein Zeichen für erhöhte Luftfeuchtigkeit stellen beispielsweise Fenster dar, die von innen beschlagen sind. Schimmel lässt sich nur vermeiden, wenn ordentlich gelüftet wird. Hier einige Tipps für richtiges Lüften:
1) Zunächst wird die Heizung ausgeschaltet, damit nicht unnötig Energie verschwendet wird.
2) Nun werden die Fenster komplett geöffnet. Im Raum am besten für Durchzug sorgen.
3) Für wenige Minuten durchlüften, damit sich die Luft ganz austauschen kann. Wichtig: Es sollte nur so lange gelüftet werden, bis sich die Luft erneuert hat. Es wäre nicht sinnvoll, auch die Möbel auskühlen zu lassen. Die kalte Luft nimmt nun die Feuchtigkeit auf, die ansonsten für unangenehmen Schimmel sorgen könnte.
4) Im Anschluss die Fenster wieder schließen und die Heizung erneut aufdrehen.
5) Dieses Prozedere mehrmals täglich wiederholen. Ist das nicht möglich, so sollte als Faustregel gelten: Wenigstens einmal am Tag. Besonders wichtig ist es, nach dem Duschen das Badezimmerfenster ganz aufzumachen und nach dem Kochen die Küche gut durchzulüften.
Monday, December 15. 2008
Beträgt der Feuchtigkeitsgehalt einer Holzart über einen längeren Zeitraum mehr als zwanzig Prozent, so besteht die Gefahr der Fäule. Nicht alle Holzarten sind gegenüber dem Fäulepilzbefall gleich anfällig. Dabei hängt die Frage der Anfälligkeit von vielen Kriterien und Charakteristika ab. Über die Aussage "Irgendwann fault jedes Holz einmal" gibt es unterschiedliche Meinungen.
Wird eine Holzart gesucht, die sich sowohl bei Trockenheit als auch bei Nässe einigermaßen "wohl fühlt", wird jedoch häufig auf Rotholz verwiesen (redwood sequoia semper virens). Durch den relativ hohen Anteil an Gerbstoff ist dieses Holz pilzbeständig und insektenfest. Eine weitere Eigenschaft des Rotholzes ist, dass es nur schwer entflammbar ist. Dementsprechend häufig wird es beispielsweise für die Konstruktion von Saunen verwendet. Schenkt man den Anhängern von Rotholz glauben, so sind noch nicht einmal eine Behandlung oder Schutzmittel notwendig.
Rotholz widersteht darüber hinaus auch stehender Nässe. So wurden in der kalifornischen Stadt San Francisco beispielsweise die berühmten "Piers", d.h. Landungsbrücken etwa für Seelöwen, sowie etliche Hafenteile und -gebäude aus dieser Holzart gefertigt.
Bei einem Einsatz in der Sauna empfiehlt sich dennoch eine Behandlung des Holzes. Regelmäßig ist zu überprüfen, ob in der Sauna tatsächlich keine Pilze oder Fäule angefallen sind.
Monday, December 8. 2008
Ein kürzlich verkündetes Urteil des Kammergerichts Berlin unterstreicht die Notwendigkeit einer effektiven Schimmelbekämpfung in Mietshäusern erneut: Eine Mietminderung kann nur dann geltend gemacht werden, wenn der Mieter genaue Informationen über die Ursache des Schimmelpilzbefalls vorweisen kann.
Im konkreten Fall hatte eine Mieterin ein Gutachten eines Labors anfertigen lassen, welches bestätigte, dass ihre Möbel von Schimmel befallen waren. Jedoch hatte die Frau als Grund angegeben, an den Wohnwänden gebe es feuchte Stellen.
Das Gericht entschied nun, dass diese Informationen nicht präzise genug seien, um eine Mietminderung zu rechtfertigen. Die Untersuchung des Speziallabors mache ebenso wenig eine Aussage über die Größe und den Umfang der Feuchtigkeit wie die angegebene Ursache. Da es sich bei den verschimmelten Möbeln nur um eine Folgeerscheinung des nachzuweisenden Mangels handele, könne dieser Umstand vor Gericht nicht geltend gemacht werden.
Sunday, November 30. 2008
Allgemeine Informationen:
Bei Eurotium handelt es sich um eine weitere Art von Schimmelpilzen. Da es die Hauptfruchtform des Aspergillus (oder Gießkannenschimmel, vgl. auch http://www.agoshop.de/blog/archives/14-Aspergillus-Unangenehmer-Giesskannenschimmel.html) darstellt, ist der Pilz der Gruppe "Aspergillus glaucus" zuzuordnen.
Wo tritt diese Gattung auf?
Die Eurotium-Spezies findet sich hauptsächlich in der Außenluft. Da sie verglichen mit anderen Schimmelpilzen gegenüber Trockenheit und Säuren resistent sind, verderben sie häufig Lebensmittel wie beispielsweise trockenes Brot. Durch die Resistenz gegenüber Trockenheit sind sie auch im Innenraum zu finden.
Welcher Nutzen bringt der Schimmelpilz?
Einen direkten Nutzen kann man aus der Gattung Eurotium nicht ziehen. Allerdings lässt sich festhalten, dass seine Arten als Krankheitserreger nicht vorkommen. Infektionen beispielsweise wirken auf die Vermehrung des Pilzes nicht förderlich, weswegen dadurch kein Schaden verursacht werden kann.
Welcher Schaden richtet Eurotium an?
Neben dem erwähnten Auftreten als Lebensmittelverderber tritt der Pilz auch im Hausstaub, in Matratzen, sowie auf Decken und Wänden auf. Viele Arten des Pilzes sind in der Lage, das giftige Mykotoxin zu bilden. So können Atemwege gestört und allergische Reaktionen ausgelöst werden.
Sunday, October 26. 2008
Es ist der Albtraum eines jeden Hausbesitzers: Wenn Wasser in den Keller läuft, kann sehr schnell Panik aufkommen. Drückt sich das Wasser durch Fenster oder Abfluss, gilt es jedoch, Ruhe zu bewahren und nach dem Schadensursache zu suchen.
Die Quelle des Wasserschadens muss dann natürlich sofort behoben werden, indem etwa der Hauptwasserhahn undichter Wasserleitungen geschlossen wird. Es empfiehlt sich zudem, elektrische Geräte von ihrer Energiequelle zu entfernen, um Kurzschlüsse zu vermeiden. In ganz schlimmen Fällen sollte auch die Feuerwehr gerufen werden; bei kleineren Vorfällen ist dieser Schritt jedoch nicht unbedingt notwendig.
Stehendes Wasser lässt sich beispielsweise mit speziellen Trockensaugern oder Pumpen, aber auch schon mit Eimern und Lappen entfernen. Es gilt: Je schneler die Aufräumarbeiten beginnen, desto geringer fällt der Schafen aus. Experten raten, betroffene Wände komplett auszuräumen, damit viel Luft an die durchfeuchteten Oberflächen gelangt. Durchnässte Tapeten müssen von der Wand, bevor mit der Trocknung begonnen werden kann.
Experten warnen eindringlich vor dem unsichtbaren Wasser, das viel zu oft unterschätzt werde. Bleiben Rückstände, kann es sehr schnell zur Schimmelbildung und Hausschwamm kommen.
Spezialisierte Unternehmen bieten oft eine professionelle Trocknung an, die je nach Estrich-Art unterschiedlich ausfallen kann. Bei Kondensationstrocknern wird die feuchte Raumluft angesaugt, damit die getrocknete Luft schließlich wieder selbst genug Feuchtigkeit aufnehmen kann. Auch Ventilatoren und Infrarotwärmestrahler sorgen für eine beschleunigte Trocknung. Eile ist vor allem bei denjenigen Estrichen geboten, die aus Gips bestehen. Diese zersetzen sich nämlich im Wasser.
Quelle: www.mz-web.de
Friday, October 10. 2008
Eklig ist er, lästig und dazu auch gleich noch gesundheitsschädigend. Dennoch sind immer mehr Wohnungen von Schimmelpilzen befallen. Gerade in der bevorstehenden kalten Jahreszeit ist Achtung geboten: Der Schimmel macht sich nämlich überall dort breit, wo nicht ausreichend beheizt ist und oft genug gelüftet wird. Ursache von Schimmelbefall sind deshalb oftmals nicht Mängel am Bau, sondern die übertriebene Sparsamkeit der Mieter.
Viele Mieter oder Hausbesitzer ziehen sich lieber einen warmen Pullover an, als die Heizung anzuwerfen. Ans Lüften denken viele erst gar nicht - wer will schon heizen, wenn die Fenster weit aufgerissen sind? Besonders Schlaf- und Badezimmer sowie Küchen werden selten beheizt. Angesichts der steigenden Energiekosten dürfte sich dieser Trend in den nächsten Jahren noch verschärfen. Gespart werden kann damit auf lange Sicht jedoch nicht: Die ausgekühlten Wände stellen einen idealen Nährboden für Schimmelpilze dar.
Um dies zu vermeiden, wird empfohlen, in den Wohnräumen eine Temperatur von etwa 21 Grad beizubehalten. Mehrmals am Tag sollte auch für einige Minuten gelüftet werden. Gekippte Fenster übrigens sind in dieser Hinsicht keine Hilfe: Anstatt zum Lüften beizutragen, fördern sie noch eher den Pilzbefall.
Quelle: geomix.at
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