Friday, November 13. 2009
Waren Moose bislang hauptsächlich im Frühling und Herbst die Störenfriede von Gartenfans, hat die Universität Bonn nun schlechte Nachrichten für alle, die sich zumindest im Winter Ruhe vor dem unschönen Moosbefall erhofft hatten. Denn eine Studie hat ergeben: Es gibt durchaus Moose, die gegenüber kalten Temperaturen resistent sind und sich auch vom Winter nicht unterkriegen lassen.
In den meisten Pflanzenzellen befindet sich in den sogenannten Vakuolen nämlich Wasser. Wird es draußen kälter, friert das Wasser im Innern der Pflanze und die sich bildenden Eiszapfen zerstören die noch funktionierenden Teile der Pflanze. Nicht so bei einigen Moosen, die schlicht von dem Eis eingeschlossen werden, Temperaturen von bis zu 30 Grad Celsius unter Null jedoch durchaus wegstecken können.
Damit die Winterfreuden von Hobbygärtnern aber nicht ganz getrübt wird: Moose lassen sich im Winter zumindest wesentlich einfacher entfernen. Gerade, wenn sie gefroren sind, können sie häufig komplett ausgehobenn werden.
Tuesday, September 1. 2009
Moose bringen dem Hausbesitzer leider mehr Verdruss als Freude. Sie siedeln sich an der Hauswand, auf dem Hof, in der Garageneinfahrt, auf dem Dach oder dem Gehweg an. Der Grund für eine Moosbildung ist häufig Feuchtigkeit in Zusammenhang mit zu wenig Sonne. Präventiv kann man hier kaum etwas dagegen tun. Moos kann man nur bekämpfen mit allerlei Mittel, um so dem Übel Herr zu werden.
Hier stellt AGO Quart eines der besten Moosbekämpfungsmittel dar. Auf einen Hochdruckreiniger oder auf Abschrubben kann hierbei verzichtet werden. Das Mittel ist ein leichter Desinfektionswirkstoff, der einmal aufgetragen 15 bis 18 Monate lang die Oberfläche leicht desinfiziert und dadurch Mikroorganismen abtötet. AGO Quart ist sehr gut pflanzenverträglich, was die Verwendungsmöglichkeiten fast unbegrenzt werden lässt. Achten Sie dennoch darauf, dass das Biozid sicher verwendet wird. Vor dem Auftragen sollten Sie stets die Kennzeichnung und Produktinfos lesen.
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Sunday, May 3. 2009
Vertikutieren ist eine ins Deutsche übernommene Wortschöpfung aus den beiden englischen Begriffen "vertical" (zu deutsch: vertikal) und "to cut" (zu deutsch: schneiden). Unter Vertikutieren versteht man daher das Anritzen der sogenannten Grasnarbe einer Rasenfläche. Es dient dazu, den Rasen von unliebsamem Moos zu entfernen, Mulch aus dem Boden zu heben und gleichzeitig die Belüftung des Rasens zu fördern.
Es empfiehlt sich, seinen Rasen entweder im Frühling oder im Herbst zu vertikutieren, da die Temperaturen zu diesen Jahreszeiten noch nicht zu hoch sind und ein Neuaustrieb der Grünfläche so gefördert wird. Der Vertikutierer - je nach Größe der zu bearbeitenden Fläche ist ein Gerät mit Benzin- oder Elektroantrieb zu wählen - verfügt über Messerscheiben, die versetzt angeordnet sind. So wird die Rasenfläche eingeschnitten - je nach Gerät kann der Einschnitt mehrere Millimeter betragen.
Beim Vertikutieren reißen sich Gräser, Rasenfilz und Moose aus dem Boden; ein Fangsack fängt sie auf (bzw. der Abfall muss nachher mit einem Rechen zusammengetragen werden).
Da bei dem Vorgang auch Pflanzen und Gräser herausgerissen werden, die nicht fest verwurzelt sind, sollten neue oder frisch angelegte Rasen auf keinen Fall vertikutiert werden. Erst ab einem Alter von ca. 3-4 Jahren ist Vertikutieren sinnvoll. Danach sollte der Rasen in jedem Fall noch gedüngt werden. Abhängig von der Beschaffenheit des Bodens sollte dieser vorab eingesandet werden.
Friday, April 24. 2009
Sie hat gerade wieder begonnen: Die Zeit des Rasenmähens und der Gartenpflege. Doch über den Winter bilden sich oft Moose, die häufig die größten Teile der Rasenfläche ausmachen und verhindern, dass sich Pflanzen wie Gänseblümchen oder Löwenzahn bilden, die einen Rasen lebhaft machen. Besonders an schattigen Plätzchen ohne starke Sonneneinstrahlung bilden sich schnell Moose.
Wie also lassen sich ungewünschte Moose entfernen? Um den Rasen nicht komplett neu einsäen zu müssen, empfiehlt es sich, zunächst einmal zu vertikutieren. Bei diesem Vorgang wird das Moos weitestgehend aus dem Rasen entfernt. Im Anschluss kann an den gereinigten Stellen neue Saat angebracht werden; auch düngen hilft dem Rasen.
Ein weiterer Tipp: Es gibt Saatgut, das sich speziell für Schattenrasen eignet.
Monday, April 20. 2009
Nach einem langen Winter können wir seit kurzem wieder die ersten Sonnenstrahlen genießen. Das heißt: raus aus dem Haus, rein in den Garten oder auf den Balkon. Doch leider heißt das auch: Die Gartenarbeit beginnt wieder, und mit ihr der Kampf gegen einen allzu lästigen Begleiter: das Moos.
Es drängt sich zwischen die Pflanzen, zwischen Steinplatten und ist generell überall dort, wo man es nicht wirklich sehen möchte. Was also tun? Je nach Moosbefall können bereits in Essig getränkte Tücher helfen, das Problem zu beseitigen. Dazu wird billiger Essig (keine Essenz) für mehrere Stunden auf die befallenen Stellen gelegt. Nach dem Entfernen der Tücher werden die Platten mit dem Gartenschlauch abgespritzt. Ein Nachteil der Methode ist jedoch, dass die Moose häufig auch in den Zwischenräumen der Steinplatten wachsen, an welche man sehr schwer Zugang hat.
Bei starkem Moosbefall sollte man sich von Experten Rat holen und sich über die Verwendung von anderen Mitteln informieren.
Saturday, October 11. 2008
Oftmals bereit es Kopfzerbrechen, doch an richtiger Stelle kann es sich als sehr nützlich erweisen - und wird sogar prämiert: Die Moos- und Flechtenexperten der Bryologisch-lichenologischen Arbeitsgemeinschaft für Mitteleuropa kürten nun das Goldhaarmoos zum "Moos des Jahres". Zwar ist es nur wenige Millimeter groß und sein Hauptmerkmal, die orangeroten Kapselzähne, ist nur unter dem Mikroskop zu beobachten, dennoch konnte es sich gegen 35 weitere europäische Moosarten durchsetzen.
Moose vermehren sich nicht durch Samen, sondern durch Sporen. Der Wind verteilt die puderfeinen Sporen und sorgt somit für die Fortpflanzung. Das nun gekürte Goldhaarmoos ist momentan noch selten, scheint sich aber zunehmend auszubreiten. War das Gewächs bisher hauptsächlich an den Küsten der Nord- und Ostsee zu finden, so entdeckt man es immer häufiger auch im Binnenland.
Als Grund für die Ausbreitung geben Experten verbesserte Umweltbedingungen an. Die meisten Flechten und Moose gedeihen nur in sauberer Luft. Damit werden die Pflanzen gleichzeitig zu einem guten Indikator für die Luftqualität. Nur in schwefel- und stickoxidarmen Regionen können sie nämlich überleben. Dass das Goldhaarmoos sich wieder in Mittel- und Süddeutschland ausbreitet, ist also als gutes Zeichen zu werten.
Quelle: www.morgenweb.de
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