Gerade in den Wintermonaten taucht das Problem immer wieder auf: Während draußen Minusgrade vorherrschen, wird in Deutschlands Wohnzimmern ordentlich geheizt. Doch hierin lauert die Gefahr - Schimmelpilze wachsen am besten bei hoher Luftfeuchtigkeit. Dort, wo Feuchtigkeit kondensiert, kann es zur Schimmelbildung kommen.
Ein Zeichen für erhöhte Luftfeuchtigkeit stellen beispielsweise Fenster dar, die von innen beschlagen sind. Schimmel lässt sich nur vermeiden, wenn ordentlich gelüftet wird. Hier einige Tipps für richtiges Lüften:
1) Zunächst wird die Heizung ausgeschaltet, damit nicht unnötig Energie verschwendet wird.
2) Nun werden die Fenster komplett geöffnet. Im Raum am besten für Durchzug sorgen.
3) Für wenige Minuten durchlüften, damit sich die Luft ganz austauschen kann. Wichtig: Es sollte nur so lange gelüftet werden, bis sich die Luft erneuert hat. Es wäre nicht sinnvoll, auch die Möbel auskühlen zu lassen. Die kalte Luft nimmt nun die Feuchtigkeit auf, die ansonsten für unangenehmen Schimmel sorgen könnte.
4) Im Anschluss die Fenster wieder schließen und die Heizung erneut aufdrehen.
5) Dieses Prozedere mehrmals täglich wiederholen. Ist das nicht möglich, so sollte als Faustregel gelten: Wenigstens einmal am Tag. Besonders wichtig ist es, nach dem Duschen das Badezimmerfenster ganz aufzumachen und nach dem Kochen die Küche gut durchzulüften.