Schimmelalarm in Österreich: Einer kürzlich vorgestellten Studie zufolge fallen mehr als fünfzig Prozent aller Haushalte mit einer Pilzbelastung auf. Die Stichproben-Untersuchung hatte knapp 2.500 Haushalte in der Alpenrepublik untersucht. Bei der Vorstellung der Ergebnisse wurde jedoch betont, dass die Zahlen keinesfalls einen Einzelfall darstellen würden. Vielmehr entsprächen die Daten dem internationalen Maßstab.
Die an der Studie beteiligten Ärzte verwiesen zugleich auf die Krankheitsrisiken, die sich durch Schimmelpilzkonzentrationen ergeben können. Bei längeren Belastungen können die Sporen zu bleibenden Atemwegserkrankungen führen. Zudem löst der Pilz Husten und Bronchitis aus. Gleichzeitig gilt Schimmel auch als eine der Hauptursachen für Asthma.
Darüber hinaus verwiesen die Wissenschaftler auf einen neuen Trend: Waren die Schimmelpilze früher hauptsächlich zwischen November und März aktiv, müssen sie heute als Gefahr über das gesamte Jahr eingestuft werden. Damit ist die Gefahr durch sie mindestens genauso groß wie durch Hausstaubmilben, so die Studie.
Quelle: Kurier.at