Allgemeine Informationen:
Beim Aspergillus handelt es sich um eine Gattung von Schimmelpilzen, die rund um den Globus etwa zweihundert Arten umfasst. Dabei lassen sich zwei Formen des Pilzes beobachten: zum einen tritt er als Anamorph auf, zum anderen als Teleomorphe.
Normalerweise tritt er im Heu und auf Komposthaufen auf. Sein Name leitet sich von der Bezeichnung "Aspergill" ab, die einen Weihwasserwedel beschreibt. Aufgrund seines Aussehens wird die Schimmelgattung mitunter auch als Gießkannenschimmel bezeichnet.
Wo tritt diese Schimmelgattung auf?
Besonders beliebt sind sauerstoffreiche Umgebungen sowie sämtliche feuchte Gebiete, also auch feuchte Wände etwa in einem Wohnhaus. Da Aspergilli außerdem Stärke als Quelle für Kohlenstoff benutzen, setzen sie sich auf Lebensmitteln mit einem großen Stärkegehalt (wie etwa Brot, Kartoffeln) ab. Darüber hinaus findet sich der Schimmelpilz auch in Umgebungen, in denen eine Knappheit an Nährstoffen vorherrscht.
Welchen Nutzen bringen sie?
Vom wirtschaftlichen Standpunkt her gehört der Pilz zu den wichtigsten. Beispielsweise wird aus ihnen nahezu der gesamte Bedarf an Zitronensäure gewonnen.
Welchen Schaden können sie zufügen?
Einige Arten des Aspergillus sind für Menschen und Tiere schädlich, da sie Allergien und Infektionskrankheiten auslösen können.