Nicht nur im Sommer ist er ein Problem: Der Gestank, der regelmäßig aus der Biotonne kommt. Was aber tun gegen die unangenehmen Gerüche, die die Kompostabfälle fabrizieren?
Zunächst einmal lassen sich die natürlichen Abbauprozesse in einer Biotonne kaum vermeiden. Obst- und Gemüdeabfälle, Eierschalen, Speisereste oder Gartenabfälle bieten dank ihrer Feuchtigkeit ideale Voraussetzungen für Schimmelbildung und ziehen Insekten wie Fruchtfliegen geradezu an.
Um die Feuchtigkeit und die Hitze nicht noch weiter anzutreiben, sollte die Biotonne an einem schattigen Platz stehen. Nach Möglichkeit ist die Biotonne nach jeder Entleerung zu reinigen. Auf den Boden der Biotonne kann man saugfähiges Zeitungspapier, Stroh, oder trockenes Laub anbringen um die Geruchsbildung zu verhindern oder zumindest abzuschwächen. Da Maden lichtscheu sind, hilft es außerdem, den Deckel einen spaltweit geöffnet zu halten. Gegen Maden hilft außerdem Kalk.
Wem diese Maßnahmen zu aufwändig sind, kann sich auch nach einem Biotonnenspray umsehen. Allerdings sollte man darauf achten, keine chemischen Mittel zu verwenden, die den "biologischen" Gestank möglicherweise nur um einen "chemischen" ersetzen.