Nicht nur im Urlaub am Meer sind sie eine Plage - Algen können auch im eigenen Wohnraum zur Plage werden, zum Beispiel in Aquarien. Was aber tun gegen den Bewuchs, der weiße Steine im Wasser braun werden lässt und den Putzaufwand in unangenehme Höhen treibt?
Fischfreunde sind sich zwar uneins über das beste Mittel, doch dürfte ein Grund für die Algenbildung in Aquarien die Beleuchtung des Aquariums sein. Ist dieses zu stark der Sonne ausgesetzt oder zu lange beleuchtet, bilden sich gerne Algen. Aus diesem Grund sollte das Aquarium nicht direkt in der Sonne platziert bzw. eine Zeitschaltuhr für die Lampe eingesetzt werden, sodass die Belichtung reduziert wird.
Ein weiteres Mittel, Algen zu entfernen, sehen manche Aquariumsbesitzer im Einsatz von Schnecken. Spezies wie Turmdeckelschnecken oder Blasenschnecken fressen die ungebetenen Gäste schlichtweg auf. Außerdem gilt es, den Algen die Nährstoffe zu entziehen. Diese Arbeit erledigen Wasserpflanzen wie Muschelblumen oder Hornkraut, die gleichzeitig den Vorteil haben, schnell zu wachsen und so gerade in der Anfangszeit Algenbildung vermeiden.
Sollten zur Algenbekämpfung andere Mittel eingesetzt werden müssen, ist darauf zu achten, dass sie keine Chemikalien enthalten, die für die Fische im Aquarium zur Gefahr werden.