Eklig ist er, lästig und dazu auch gleich noch gesundheitsschädigend. Dennoch sind immer mehr Wohnungen von Schimmelpilzen befallen. Gerade in der bevorstehenden kalten Jahreszeit ist Achtung geboten: Der Schimmel macht sich nämlich überall dort breit, wo nicht ausreichend beheizt ist und oft genug gelüftet wird. Ursache von Schimmelbefall sind deshalb oftmals nicht Mängel am Bau, sondern die übertriebene Sparsamkeit der Mieter.
Viele Mieter oder Hausbesitzer ziehen sich lieber einen warmen Pullover an, als die Heizung anzuwerfen. Ans Lüften denken viele erst gar nicht - wer will schon heizen, wenn die Fenster weit aufgerissen sind? Besonders Schlaf- und Badezimmer sowie Küchen werden selten beheizt. Angesichts der steigenden Energiekosten dürfte sich dieser Trend in den nächsten Jahren noch verschärfen. Gespart werden kann damit auf lange Sicht jedoch nicht: Die ausgekühlten Wände stellen einen idealen Nährboden für Schimmelpilze dar.
Um dies zu vermeiden, wird empfohlen, in den Wohnräumen eine Temperatur von etwa 21 Grad beizubehalten. Mehrmals am Tag sollte auch für einige Minuten gelüftet werden. Gekippte Fenster übrigens sind in dieser Hinsicht keine Hilfe: Anstatt zum Lüften beizutragen, fördern sie noch eher den Pilzbefall.
Quelle: geomix.at