Es ist bekannt, dass sich Schimmelpilze dort am wohlsten fühlen, wo eine besonders hohe Luftfeuchtigkeit vorherrscht. Aber woher kommt eigentlich die Feuchtigkeit in den Wohnräumen?
Feuchtigkeit im Innern hat verschiedene Ursachen und Quellen. Prinzipiell lassen sich zwei verschiedene Feuchtigkeitsquellen bzw. -ursachen feststellen. Zum einen könnte ein Wohnung besonders feucht sein, weil die vorhandene Raumluftfeuchte nicht hinreichend abgeführt wird. Dies liegt beispielsweise an falschem Lüften oder Heizen. Gerade in luftdichten Räumen müssen die Fenster mindestens einmal am Tag für einige Minuten komplett geöffnet werden, damit die Feuchtigkeit nach außen geht. Auch Kondensation, die durch Wärmebrücken, kalte Wänden oder unzureichende Wärmedämmung entsteht, kann dazu beitragen, dass Feuchtigkeit nicht abgeführt wird.
Zum anderen kann Feuchtigkeit auch direkt ins Gebäude eintreten. Dies ist dann der Fall, wenn beispielsweise Dächer undicht sind, das Mauerwerk Risse aufweist oder nach Baumaßnahmen nicht ausreichend ausgetrocknet wurde. Schließlich können auch Rohrbrücke, Überschwemmungen oder Ähnliches zu erhöhter Feuchtigkeit im Haus beitragen.