Worin liegen eigentlich die Ursachen für eine verstärkte Moosbildung im Rasen? Dies kann mehrere Gründe haben. Besonders stark von Moos befallene Rasen zeichnen sich durch einen hohen Säuregehalt aus. Gleichzeitig beinhalten solche Grünflächen häufig nur wenige Nährstoffe im Boden, sodass ein normales Graswachstum gehemmt ist. Außerdem kommt es dann zur Moosbildung, wenn der Rasen einer großen Feuchtigkeit ausgesetzt ist und wenig Sonne (d.h. im Umkehrschluss viel Schatten) bekommt.
Um den hohen Säuregehalt eines Rasens in den Griff zu bekommen, kann Kalk zum Einsatz kommen. Dieses neutralisiert als alkalische Lösung die Säure, da Kalk als basischer Stoff einen pH-Wert über 7 hat, während sich Säuren durch einen pH-Wert unter 7 auszeichnen. Es empfiehlt sich, den Rasen einmal im Jahr zu kalken, wodurch die Grünfläche zunächst weiß wird (es handelt sich jedoch nicht um Schnee...).
Gegen die Feuchtigkeit hilft der Einsatz von Sand. Er sorgt dafür, dass das Wasser besser im Boden versickert und die Grünfläche so nicht dauerhaft feucht bleibt. Beim Einharken des Sandes hilft nicht nur eine Harke, sondern es gibt auch natürliche "Helferlein": Regenwürmer fühlen sich im Sand besonders wohl und arbeiten diesen ebenfalls in den Rasen ein.
Das Problem des Schattens wird man dagegen kaum beheben können. Hier empfiehlt sich lediglich die Verwendung von sogenanntem Schattenrasen, welcher weniger Sonne benötigt.
Das Glück scheint zunächst perfekt: Bei der Suche nach der ersten eigenen Wohnung freuen sich Paare auf die nun geteilten vier Wände. In ihrer Freude vergessen sie jedoch häufig, auf wichtige Dinge zu achten - z.B. die Schimmelbildung.
Die hat es nämlich gerade im Badezimmer ziemlich leicht. Anschlussfugen, womöglich vom Vormieter noch vernachlässigt, bekommen nach einigen Jahren gerne Risse; Fugen rund um Badewanne, Dusche und Waschbecken sind häufig schwarz und wenig hygienisch. Durch die Risse und die Luftfeuchtigkeit im Bad dringen schnell Sporen in den Raum, der doch eigentlich für Sauberkeit und Reinheit stehen sollte.
Doch auch wer beim Einzug nicht auf Schimmelpilze geachtet hat, kann noch Abhilfe schaffen. Dazu ist es aber empfehlenswert, direkt beim Einzug die schwarzen Fugen zu entfernen, und die neuen mit einem Schimmelblocker zu versiegeln. Diese Anschaffung kostet zunächst zwar etwas Geld, doch zahlt sich über kurz oder lang aus: Aufwändige Schimmelentfernungen sind auf Dauer teurer als eine effektive Prävention.
Im Zweifelsfall sollte jedoch auch die Schimmelvorbeugung von einem Fachmann durchgeführt werden. Die im Supermarkt erhältlichen Mittel sind nämlich häufig wenig hilfreich und beinhalten obendrein viele giftige Chemikalien.