Friday, July 31. 2009
Es ist bekannt, dass sich Schimmelpilze dort am wohlsten fühlen, wo eine besonders hohe Luftfeuchtigkeit vorherrscht. Aber woher kommt eigentlich die Feuchtigkeit in den Wohnräumen?
Feuchtigkeit im Innern hat verschiedene Ursachen und Quellen. Prinzipiell lassen sich zwei verschiedene Feuchtigkeitsquellen bzw. -ursachen feststellen. Zum einen könnte ein Wohnung besonders feucht sein, weil die vorhandene Raumluftfeuchte nicht hinreichend abgeführt wird. Dies liegt beispielsweise an falschem Lüften oder Heizen. Gerade in luftdichten Räumen müssen die Fenster mindestens einmal am Tag für einige Minuten komplett geöffnet werden, damit die Feuchtigkeit nach außen geht. Auch Kondensation, die durch Wärmebrücken, kalte Wänden oder unzureichende Wärmedämmung entsteht, kann dazu beitragen, dass Feuchtigkeit nicht abgeführt wird.
Zum anderen kann Feuchtigkeit auch direkt ins Gebäude eintreten. Dies ist dann der Fall, wenn beispielsweise Dächer undicht sind, das Mauerwerk Risse aufweist oder nach Baumaßnahmen nicht ausreichend ausgetrocknet wurde. Schließlich können auch Rohrbrücke, Überschwemmungen oder Ähnliches zu erhöhter Feuchtigkeit im Haus beitragen.
Sunday, July 26. 2009
Worin liegen eigentlich die Ursachen für eine verstärkte Moosbildung im Rasen? Dies kann mehrere Gründe haben. Besonders stark von Moos befallene Rasen zeichnen sich durch einen hohen Säuregehalt aus. Gleichzeitig beinhalten solche Grünflächen häufig nur wenige Nährstoffe im Boden, sodass ein normales Graswachstum gehemmt ist. Außerdem kommt es dann zur Moosbildung, wenn der Rasen einer großen Feuchtigkeit ausgesetzt ist und wenig Sonne (d.h. im Umkehrschluss viel Schatten) bekommt.
Um den hohen Säuregehalt eines Rasens in den Griff zu bekommen, kann Kalk zum Einsatz kommen. Dieses neutralisiert als alkalische Lösung die Säure, da Kalk als basischer Stoff einen pH-Wert über 7 hat, während sich Säuren durch einen pH-Wert unter 7 auszeichnen. Es empfiehlt sich, den Rasen einmal im Jahr zu kalken, wodurch die Grünfläche zunächst weiß wird (es handelt sich jedoch nicht um Schnee...).
Gegen die Feuchtigkeit hilft der Einsatz von Sand. Er sorgt dafür, dass das Wasser besser im Boden versickert und die Grünfläche so nicht dauerhaft feucht bleibt. Beim Einharken des Sandes hilft nicht nur eine Harke, sondern es gibt auch natürliche "Helferlein": Regenwürmer fühlen sich im Sand besonders wohl und arbeiten diesen ebenfalls in den Rasen ein.
Das Problem des Schattens wird man dagegen kaum beheben können. Hier empfiehlt sich lediglich die Verwendung von sogenanntem Schattenrasen, welcher weniger Sonne benötigt.
Das Glück scheint zunächst perfekt: Bei der Suche nach der ersten eigenen Wohnung freuen sich Paare auf die nun geteilten vier Wände. In ihrer Freude vergessen sie jedoch häufig, auf wichtige Dinge zu achten - z.B. die Schimmelbildung.
Die hat es nämlich gerade im Badezimmer ziemlich leicht. Anschlussfugen, womöglich vom Vormieter noch vernachlässigt, bekommen nach einigen Jahren gerne Risse; Fugen rund um Badewanne, Dusche und Waschbecken sind häufig schwarz und wenig hygienisch. Durch die Risse und die Luftfeuchtigkeit im Bad dringen schnell Sporen in den Raum, der doch eigentlich für Sauberkeit und Reinheit stehen sollte.
Doch auch wer beim Einzug nicht auf Schimmelpilze geachtet hat, kann noch Abhilfe schaffen. Dazu ist es aber empfehlenswert, direkt beim Einzug die schwarzen Fugen zu entfernen, und die neuen mit einem Schimmelblocker zu versiegeln. Diese Anschaffung kostet zunächst zwar etwas Geld, doch zahlt sich über kurz oder lang aus: Aufwändige Schimmelentfernungen sind auf Dauer teurer als eine effektive Prävention.
Im Zweifelsfall sollte jedoch auch die Schimmelvorbeugung von einem Fachmann durchgeführt werden. Die im Supermarkt erhältlichen Mittel sind nämlich häufig wenig hilfreich und beinhalten obendrein viele giftige Chemikalien.
Sunday, July 12. 2009
Sommerzeit ist Grillzeit - und was gibt es Schöneres, als gemeinsam mit ein paar Freunden oder Bekannten auf dem Balkon oder der Terrasse die lauen Sommernächte zu genießen? Doch die Freude ist schnell getrübt: Moos zwischen und auf den Balkonplatten sorgt für unschöne dunkle Flecken und macht Barfuß laufen ziemlich unangenehm. Wie aber kann man den lästigen Begleiter loswerden?
Je nach Stärke des Moosbefalls lässt er sich mit einem einfachen Schrubber und viel Kraft entfernen. Als "Hausmittel" wird empfohlen, das Unkraut vorher mit stark salzhaltigem Wasser zu begießen. Da das Schrubben jedoch schnell lästig wird, besteht eine zweite Möglichkeit darin, das Moos mit dem Hochdruckreiniger zu entfernen. Allerdings besitzt nicht jeder Haushalt ein solches Gerät; ein weiterer Nachteil besteht darin, dass das Moos damit nur beseitigt nicht aber langfristig entfernt wird.
Gleichzeitig ist aber auch die "chemische Keule" kein Allheilmittel. Denn die teils agressiven Mittel greifen nicht nur das Moos, sondern auch die Platten an. Bei starkem Moosbefall sollten daher natürliche Entfernungsmittel zum Einsatz kommen - und dann kann die Grillparty beginnen!
Friday, July 3. 2009
Wie wird man das ungeliebte Moos nur los? Viele Hobby-Gärtner haben darauf eine klare Antwort: Vertikutieren. Doch es kommt vor, dass der Rasen schon wenige Monate nach dem Vertikutieren einen "Rückfall" erleidet und die Moosbildung von Neuem beginnt. Wie also lässt sich das Moos dauerhaft beseitigen?
Die Antwort liegt mehr oder weniger in der "Geschichte" des Rasenmähers. Früher hatte dieser nämlich keinen Fangkorb am Mäher, sodass die Notwendigkeit bestand, den Rasen nach dem Mähen zu harken. Dadurch wurde nicht nur das geschnittene Gras entfernt, sondern der Boden auch von anderen Ablagerungen befreit. Das Harken sorgte zusätzlich für eine Art Belüftung des Rasens.
Wer aufs Vertikutieren also verzichten möchte, der sollte den Rasen ein- bis zweimal im Monat ohne Grasfangkorb mähen und den Rasen danach mit einer kräftigen Harke bearbeiten.
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